Im Weihnachtsurlaub
                                           Kolorierter Holzstich (1894) nach dem Ölbild von L. Blume-Siebert








                                       
                                      
                                        "Die heiligen drei Könige mit ihrem Stern."
                                        Holzstich von W. Grote, 1871

Die Heiligen Drei Könige, nach der Einheitsübersetzung der Bibel Sterndeuter genannt, zogen nach der Geburt Jesu aus dem Morgenland nach Betlehem in Judäa, um dem Kind zu huldigen (Mt 2, 1-12).

Im heutigen Brauchtum ziehen die Heiligen Drei Könige unter den Namen Caspar, Melchior und Balthasar als Sternsinger in der Woche zwischen Neujahr und Dreikönigstag durch die Lande und sammeln Geld und Sachspenden für die Weltmission. Dabei werden mit Kreide die Jahreszahl mit Kreuz und die Buchstaben C+M+B an die Tür geschrieben: Christus Mansionem Benedicat. Christus segne dieses Haus oder diese Wohnung.







Seit über hundert Jahren wird in der katholischen Kirche an diesem Tag die Afrikakollekte gesammelt. Afrika ist heute im Zeitalter der Globalisierung ein großes und wichtiges Thema. Armut und Hunger werden in der so genannten Dritten Welt immer größer und schlimmer.

Die Menschen in Afrika bitten um unsere Hilfe.

                                   


Burundi ist das ärmste Land der Welt. Besonders den Kindern fehlt es am Nötigsten, an Nahrung, an Kleidung, an Bildung.

Sie bitten um eine Chance für ihr Leben, sie bitten uns......

   .....unsere Hände zu öffnen,
um zu geben,

aber auch um zu bekommen
   .....ihnen Gelegenheit zu geben,
lernen zu können
   .....die Chance zu haben,
zu spielen
   .....ihnen eine Zukunft zu schaffen, über die sie nachdenken
und die sie gestalten können.


Diese Bilder schickte uns der Journalist Philipp Ziser aus Burundi. Er lebt und arbeitet seit Oktober 2006 für die Hilfsorganisation „Fondation Stamm“ und deren deutschen Unterstützungsverein Burundikids e.V. Köln.

http://pziser.wordpress.com - www.fondationstamm.bi - www.burundikids.org








                             





   

Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest der Darstellung des Herrn. Weit mehr bekannt ist der Tag unter der Bezeichnung Maria Lichtmess. Er wird seit etwa 650 n. Chr. begangen.
In der Volksfrömmigkeit erlangte er große Bedeutung.
In der bäuerlichen Gesellschaft war es der Tag des Dienstbotenwechsels, auf Märkten, der sog Lichtmesse, wurden Haushaltskerzen verkauft.
Für die Bauern begann jetzt die Feldarbeit, der Winter ging seinem Ende zu.



                



                    
                                 



                  

Kurz vor Frühlingsbeginn begehen wir den Namenstag des Heiligen Joseph, des Mannes der Gottesmutter Maria und des Vaters Jesu. Sein Tag war früher in Bayern einer der höchsten Festtage. Dort heißt er Josefitag und wurde 1969 als Feiertag abgeschafft.

Die besondere Verehrung des Heiligen Joseph entwickelte sich im Mittelalter, sein Gedenktag ist in den Annalen ab dem 12. Jahrhundert verzeichnet. Wir wissen jedoch wenig über sein Leben, seine Herkunft und nichts über seinen Tod. Die Bibel berichtet nur sehr spärlich über ihn, in direkter Rede ist von ihm nichts überliefert.

In der christlichen Kunst, besonders in der Malerei, hat er im Mittelalter Eingang gefunden im Zusammenhang mit der Darstellung von Maria und Jesus, jedoch wurde sein Bild dort wesentlich von Legenden beeinflusst, die kein Ergebnis historischer Forschung darstellen. Meistens wurde der Heilige Joseph als alter gebrechlicher Mann dargestellt, was ihm vermutlich nicht gerecht wird.

In seinem von der Bibel überlieferten Beruf war Joseph Zimmermann und so gilt er in der katholischen Kirche als Patron der Arbeiter, insbesondere der Handwerker. Neben dieser Eigenschaft wird er darüber hinaus als Schutzpatron der Ehe und Familie verehrt. Papst Pius IX. ernannte ihn im Jahre 1870 zum Patron der ganzen katholischen Kirche.

Wie fast jeder Heiligengedenktag hat er auch seine Wetterregeln und für diesen Tag gilt: „Ein schöner Josephstag ein gutes Jahr verheißen mag!“

Statue des Heiligen Joseph in der Kirche St. Cyriakus
in Karlsruhe-Stupferic
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Der Weltwassertag geht zurück auf eine Resolution der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1992. In Deutschland hat dieser Tag in jedem Jahr ein anderes Motto. Im Jahr 2008 steht es unter der Überschrift „Verbesserte Sanitärversorgung“.

In den so genannten Entwicklungsländern ist nicht nur die Versorgung mit sauberem Wasser zum Trinken und zur Nahrungszubereitung ein großes Problem, auch die Abwasserversorgung und die sanitären Zustände sind zum Teil gar nicht, zum Teil nur mangelhaft vorhanden.

Ohne Wasser können wir nicht leben. Deshalb ist Wasser nicht nur ein Wirtschaftsgut, sondern die Versorgung mit gutem und sauberem Wasser auch ein Menschenrecht.
So wie die Versorgung mit sauberem Wasser für uns eine Selbstverständlichkeit ist, so sehr ist sie für viele Milliarden Menschen auf dieser Welt eine Überlebensfrage. Deshalb sind die Ziele, die sich die Vereinten Nationen gesetzt haben, sehr hoch und sie appellieren an unsere Verantwortung.